Archive for the ‘Kranken’ Category

Grundfertigkeitenversicherung – eine interessante Alternative…

Mittwoch, Oktober 7th, 2009

zu BU und Unfallversicherungen. Sprechen Sie mit uns!

Neuigkeiten bei der ERGO

Mittwoch, August 19th, 2009

Heute waren wir bei der Vorstellung des neuen Maklervertriebes und möchten Ihnen die aktuellen Highlights nicht vorenthalten:

1. Top BUZ der HM mit gutem Rating, Beitragsvorteile der Risko BU und niedrigste Prozeßquote, echte Dienstunfähigkeitsklausel

2. Victoria Sach: neuer VH Tarif, neue verbesserte Gewerbehaftpflicht, Top Gruppenunfall

3. Kennen Sie die deutsche Anwalts- und Notarversicherung?

4. Fragen Sie uns nach Gruppentarifen in der DKV!

Ab sofort: Neue Versicherungsvergleiche im Mitgliederbereich!

Dienstag, August 18th, 2009

Rechtsschutz und Sterbegeld vervollständigen Ihre Beratungskompetenz!

Außerdem ein interessanter Vergleich einiger großer Krankenversicherer. Warum sich ein Wechsel lohnen kann…Beitragsstabilität inklusive.

Beitragsanpassung 2010??? compero hilft! Ist Ihre Krankenversicherung auch zu…

Dienstag, August 4th, 2009

1. teuer?

2. instabil bezüglich der Beitragsentwicklung?

3. leistungsschwach?

4. …

 compero erstellt Ihnen innerhalb von 36 Stunden eine Analyse nach Ihren individuellen Wünschen. Selbstverständlich kostenlos. Kontaktieren sie uns einfach! Wo? Siehe www.compero.net

KV-Beitragsanpassungen bei den Versicherern

Freitag, Juni 19th, 2009

Soeben erfahren wir, daß einige Krankenversicherer zum Jahresende teilweise massive Beitragsanpassungen in Ihren Tarifen durchführen werden.

Analysen und Informationen erhalten Sie von uns. compero hilft. Wollen Sie mehr wissen? www.compero.net Sprechen Sie mit uns. Jederzeit.

GKV vs. PKV oder Danke Ulla!

Donnerstag, Januar 22nd, 2009

Quelle: T-online, 22.01.2009

Geköderte Ärzte machen Patienten kränker

Schwere Vorwürfe gegen einige Krankenkassen: Korrigierte Diagnosen sollen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds garantieren.

Gesundheitsfonds

Kassen bezahlen Mediziner für geldbringende Diagnosen

Erschienen am 22. Januar 2009 | bv

 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat Krankenkassen vorgeworfen, Mediziner für Diagnosen zu bezahlen, die ihnen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds garantieren. Es gebe bereits Fälle, in denen gesetzliche Kassen dafür zehn Euro zahlten, sagte KBV-Chef Andreas Köhler am Donnerstag zu „Bild.de“. „Kassenvertreter versuchen, Ärzte zu ködern, um Diagnosen zu korrigieren“, sagte Köhler. Das könne Ärzte zu Fehldiagnosen verleiten.

 

Patienten auf dem Papier kränker machen

Mahnungen von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zu korrektem Verhalten hätten nichts genutzt, ergänzte Köhler. „Das Problem ist bundesweit zu beobachten und wird immer größer.“ KBV-Sprecher Roland Stahl zufolge könnten Chroniker betroffen sein. „Wir warnen davor, dass Kassen gegen die Zahlung von Prämien versuchen, Ärzte zu bewegen, Patienten auf dem Papier kränker zu machen“, sagte Stahl der Deutschen Presse-Agentur.

 

Mehr Geld für chronisch Kranke

Hintergrund ist, dass gesetzliche Kassen für Versicherte mit einer oder mehreren von 80 Krankheiten höhere Zuweisungen aus dem Fonds bekommen. Dafür müssen Chroniker aber genau eine oder mehrere der vorgegebenen Diagnosen erfüllen. Schmidt hatte die Krankenkassen davor gewarnt, die Krankheiten ihrer Versicherten auf dem Papier zu übertreiben, um mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu bekommen.

 

Finanzausgleich soll Kassen mit vielen Kranken entlasten

„Das ist Betrug, und dagegen wird auch die Aufsicht vorgehen“, sagte Schmidt. Der erweiterte Finanzausgleich zwischen den Kassen je nach Krankheitszustand ihrer Versicherten zählt zu den zentralen Veränderungen durch den Fonds. Früher waren Krankenkassen mit vielen Älteren und Kränkeren wegen hoher Ausgaben gegenüber Kassen mit vielen Gesunden benachteiligt.

 

 

 

 

Ähnliche Vorwürfe vom Ärztepräsidenten

Ganz neu sind die Vorwürfe an die Kassen nicht. Der Chef der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hatte bereits zum Start des Gesundheitsfonds Anfang Januar die Kassen verdächtigt, die Ärzte zu bestimmten Diagnosen zu drängen, um an die Sondervergütungen zu kommen.

Der Basistarif – Was auf uns zu kommt.

Montag, Dezember 29th, 2008

2111.pdf

Quelle: Der KV Profi T. Müller

MBKK des Basistarifs:

Beachten Sie insbesondere § 8a Abs. 5, 6, 7 und 9 Hier geht es um die Themen Soziallimitierung und verspäteter Abschluss.

Ab Seite 27 (Inhaltsverzeichnis 25) geht es dann um Leistungen!

Da ist alles gesagt, was wesentlich ist und es ist einfach klar, dass eine echte PKV höhere Leistungen hat! Selbst eine schlechte PKV mit einem schlechten Tarif!

Auch im Wettbewerbesvergleich zur GKV kann das helfen, weil die Leistungen ja der Leistung der GKV entsprechen.

Achten Sie doch einmal bei der Leistungsbeschreibung im Tarif BTN darauf, wie oft „nach vorheriger schriftlicher Zusage“ oder „gemäß den Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschuss“ steht!

Mutterschaftsgeld 13 Euro – dass ist doch mal ein Argument gegen diese alte Angstmache der GKV bei Frauen! Man könnte jetzt sagen: Wenn es Ihnen doch reicht, dann stellen Sie um in BTN!

Krankentagegeld zur Betreuung eines kranken Kindes 10 Tage! TOLL! Wer braucht das, wenn er über entsprechende Einnahmen verfügt?

Stationäre Psychotherapie nur nach vorheriger schriftlicher Zusage! Da kann man unter Umständen lange Warten!

Das ist Wasser auf unsere Mühlen – los geht es – befreien Sie die 8,4 Millionen freiwillig gesetzlich Versicherten vom Joch der GKV! Zumindest die Gesunden, die versicherbar sind!

Schützen Sie das Instrument Basistarif vor Begehrlichkeiten freiwillig Versicherter, die man aus gesundheitlichen Gründen nicht versichern kann! Man hat ein Risiko – Kosten zu verursachen, die nachher nicht gedeckt sind!

Wichtiger Hinweis – es findet immer eine Risikoprüfung statt, ggf. auch ärztliche Untersuchungen und es werden Zuschläge und Ausschlüsse vereinbart – nur nicht während der Dauer des Basistarifs erhoben!

Es steht in § 1 Abs. 8, § 2. Abs. 1 und 3 und § 8a Abs. 4 sowie in der Präambel:

Aufnahme- und versicherungsfähig im Basistarif sind ausschließlich die in Abschnitt A. Absätze 2 und 3 genannten Personen. Krankenversicherungsunternehmen unterliegen unter bestimmten

gesetzlichen Voraussetzungen einem Annahmezwang. Eine Risikoprüfung wird durchgeführt, auch wenn für die Dauer der Versicherung im Basistarif keine Risikozuschläge erhoben werden.

Mit freundlichen Grüßen
Thorulf Müller

Wir analysieren für Sie den Zusatzversicherungsmarkt!

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

Krankenversicherung

Einsparungen bei Hilfsmitteln auf Kosten der Patienten

Immer mehr Krankenkassen schließen eigene Verträge mit Lieferanten oder Herstellern von Hilfsmitteln. Dabei spielt vor allem der Preis eine wesentliche Rolle, die Kassen erhoffen sich Einsparungen von vielen Millionen Euro. Für die Versicherten bedeuten diese Verträge, dass sie nicht mehr selbst auswählen können, woher sie ihre Hilfsmittel beziehen – und nicht immer stimmt die Qualität.

 Fritz Holfeld, der seit vielen Jahren seine Frau pflegt, ist eigentlich ein geduldiger Mensch. Mittlerweile hat ihn aber die Wut auf die Krankenkasse gepackt. Es geht um Hilfsmittel, auf die seine Frau angewiesen ist. Die Versorgung mit diesen Produkten hat die Kasse an einen einzigen Lieferanten vergeben, der Versicherte hat dabei nichts zu sagen. Und das hat Folgen, selbst auf die einfache telefonische Anfrage, welche Produkte überhaupt zur Verfügung stehen, habe man keine Auskunft geben können, sagt Fritz Holfeld. Später gelieferte Muster stellten sich als unbrauchbar heraus: Regelrechte Raschelpakete für Inkontinenz-Patienten, kaum zu tragen, da zu hören ist, was man unter der Wäsche anhat.

Preis vor Qualität?

Über die gelieferte Qualität wundert sich Holfeld allerdings nicht, gerade einmal 30,- € erhält der Lieferant im Monat. Eine Inkontinenzversorgung für diesen Betrag sei schlechterdings unmöglich, wie er findet. Seine Frau habe einen Bedarf zwischen 100,- und 150,- € monatlich. Das sieht die Krankenkasse allerdings anders. Sie glaubt an günstige Preise durch Großeinkauf – in guter Qualität. Susanne Uhrig, Pressesprecherin bei der Barmer Ersatzkasse, erklärt, dass bei der Ausschreibung die Lieferung besonderer Qualität explizit festgeschrieben worden sei. PLUSMINUS liegen die Ausschreibungsunterlagen vor: Zu 75 Prozent zählt der Preis. Über die Qualität der Produkte heißt es, dass sie „den an sie zu stellenden Anforderungen entsprechen [müssen]“. Vor dem Sozialgericht klagt Fritz Holfeld inzwischen gegen seine Krankenkasse. Er fühlt sich nicht ernst genommen und ausgeliefert.

Sinkende Gesamtqualität bei Hilfsmitteln

Sparen auf Kosten der Patienten: Betroffene berichten über lange Wartezeiten, Falschlieferung und schlechte Qualität. In einem anderen Fall verlangte ein Lieferant von einer Patientin 60,- € Zuzahlung – vorher waren die Produkte besser und zwar ohne Zuzahlung. Martin Danner von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe sieht die Gefahr bei den Ausschreibungen und Einzelverträgen, dass vor allem die Versorger das Rennen machten, die primär auf den Preis schauten und nicht hinreichend auf die Qualität. Andere, die eigentlich gute Versorgung anbieten könnten, würden so vom Markt gedrängt, was insgesamt das Versorgungsniveau senke.

Billig gewinnt, heißt die Devise, auch bei Produkten, die individuell angepasst werden müssen. Helma Winter beispielsweise hat nachts immer wieder Atemaussetzer und soll deshalb mit einem speziellen Gerät schlafen. Das hat ihr ein Vertragspartner ihrer Kasse gebracht. Nach zehn Minuten und einer kurzen Erklärung war er wieder weg. Früher erfolgte die Anpassung dagegen im Krankenhaus, die passenden Geräte bekamen Patienten gleich mit. Bei Helma Winter steht der Apparat nun seit Wochen in der Ecke. Der Vertragspartner war zwar noch einmal da, doch nur, um die Maske zu tauschen. Die Versicherte fühlt sich allein gelassen.

Gesundheitskosten unterm Strich größer

Solche Probleme betreffen nicht nur die einzelnen Patienten, sondern letztlich auch die Gemeinschaft der Versicherten, warnt Dr. Beate Faust-Herzog, Chefärztin im Schlaflabor des Kreiskrankenhauses Kirchberg: Wenn Patienten die Geräte nicht verwenden, nehmen auch Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt zu. Mit Kosten, die die eingesparten Beträge bei weitem übersteigen.

Bei der AOK Plus sieht man das Problem einer mangelnden Beratung nicht. Pressesprecherin Hannelore Strobel erklärt, dass man Verträge mit Partnern geschlossen habe, deren Geräte sowohl den von der Kasse geforderten Qualitätsstandards entsprächen als auch ein günstiges Preisniveau hätten – und die mit Fachkräften agierten, die sehr wohl die Beratung leisten könnten und in der Regel auch richtig gut leisteten.

Weitere Hilfsmittel im Kostenvisier

Jetzt nehmen die Kassen weitere Hilfsmittel ins Visier und versuchen, bei den Rollstühlen Geld zu sparen. Die freie Wahl haben viele Versicherte schon heute nicht mehr. Christin Dammann, die an Multipler Sklerose leidet, erhielt im Februar 2007 einen Elektro-Rollstuhl nicht vom gewohnten Sanitätshaus, sondern vom Kooperationspartner ihrer Krankenkasse. Das erste Modell passte nicht zu ihrer Körpergröße, aber auch mit dem Ersatz kommt sie schwer zurecht. Sie hatte sogar einen Unfall, als sie an einer Türfüllung hängen blieb. Da bei diesem Rollstuhl ein Gurt fehlt, fiel sie nach vorn heraus, der Stuhl stürzte dann noch auf sie. Nach 20 Minuten befreite sie ein Nachbar aus dieser Lage.

In den kommenden Monaten werden die Kassen systematisch alle Ausgaben für Hilfsmittel durchforsten. Da wartet sicher noch weiterer Ärger. Patienten, die bei ihrer Kasse kein Gehör finden, können sich beim Sozialministerium des jeweiligen Bundeslandes (AOKen) oder beim Bundesversicherungsamt (Ersatzkassen) beschweren.